ONLINE SEIT 1999 Letzte Aktualisierung 22. Mai 2019
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 Erste Beaglewanderung im Neuen Jahr

 Sonntag, den 06. Januar 2019

 

Treffpunkt war der Parkplatz am IBM-Club, Schönaicher First in Böblingen. Hier  trafen sich trotz der nicht ganz optimalen Wettervorhersage 25 Beagler mit 12 Beagle zur Wanderung. Die Kommunikation zum Wettergott wurde vor Ort nochmal  geprüft, leider konnte darauf kein Einfluss genommen werden, so dass wir im Nieselregen und wenigen Plusgraden starteten. Da an den Tagen zuvor Schnee gefallen war und es heute regnete, waren die Wege sehr matschig und stellenweise rutschig. Vorsicht war also geboten.

 

Nachdem die Vollzähligkeit festgestellt war,  starteten wir gegen 10:00 Uhr.

Der Weg führte uns in den Stadtwald in Richtung Traufweg. Weiter ging es  durch den Wald, das Baumgartensträßle, in Richtung Landgraben. Zwischenzeitlich hatte der Wettergott immer wieder mal ein Einsehen, sodass wir ohne Schirm und anderweitiger Kopfbedeckung unseren Weg gehen konnten.

 

Ziel der Wanderung war der geografische Mittelpunkt von Baden Württemberg.

Nach einer knappen Stunde waren wir unserem Ziel nahegekommen.

Aus dem Wald heraus überquerten wir die Tübinger Str. und kamen auf der anderen Seite wieder in den Wald hinein und nach einer scharfen Linkskurve eine leichte Steigung hinauf. Auf diesem Weg standen linksseitig verschiedene Skulpturen von verschiedenen Bildhauern. Am Ende des Weges ging es dann nochmals eine doch sehr steile Steigung nach oben, wo wir uns dann genau am geographischen Mittelpunkt von Baden-Württemberg befanden.

 

Hier konnten auf einer Säule Informationen und Koordinaten eingesehen werden. Ein Beagle gab sich sogar für ein Fotoshooting her und hatte den Mut sich mit leichter Hilfestellung auf die Säule zu setzen. 

 

Aufgrund der Steigung und der Rutschgefahr blieben doch einige Wandergesellen lieber unterhalb stehen. Nach kurzer Rast und einer kleinen Stärkung für unser Vierbeiner ging es weiter.

 

Weiter führte uns der Waldwanderweg auf dem Gutwiesenweg in Richtung Kirschallee dann in Richtung Abzweigung Maurenerweg / Glemsbachweg. Wir wanderten den Glemsbachweg entlang in Richtung Wohngebiet Diezenhalde.

 

Am Ende des Glemsbachwegs schlugen bei der Vorhut einige Beagle an. Keiner der Frauchen oder Herrchen konnte eine ungewöhnliche oder gar gefährliche Situation entdecken. Einige nahmen sehr wohl eine junge Frau am Wegesrand wahr, die etwas leinenähnliches in der Hand hielt und dauernd auf dem Boden sah.

Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, unsere Beagle hatten heute eine Begegnung der anderen Art. Leine ja, aber kein Artgenosse? Des Rätsels Lösung: Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass am Ende dieser Schnur zwei Frettchen herum wuselten.

 

Natürlich musste der ein oder andere neugierige Beagle zurückgenommen werden. Wobei aber jetzt nicht das Jagdfieber bei unseren Vierbeinern ausbrach.

Vorsichtshalber nahm die Besitzerin der Frettchen diese aber auch auf den Arm, angesichts der neugierigen Meute, die immer größer wurde.

 

Über die Diezenhalde ging es dann weiter wieder in Richtung Tübinger Straße, die wir wieder überquerten um anschließend auf dem Grenzweg durch den Wald wieder in Richtung Ausgangspunkt zurück zu kommen.

Nach etwas über zwei Stunden hatten wir die rund 9 km bewältigt. Zusehends wurden die Beine müde und alle waren froh das Ausgangsziel wieder erreicht zu haben.

 

Von dort fuhren wir gemeinsam zum nahegelegenen  Restaurant "Palladion". Hier konnten sich die müden Wanderer stärken. Die Beagle ruhten sich derweil wie üblich unter dem Tisch aus. Die Essensportionen waren für den ein oder anderen sehr üppig so das Reste auch mitgenommen werden konnten.

 

Die ersten Teilnehmer verabschiedeten sich nach guter Stärkung sowie geselligem Beisammensein und traten die Heimfahrt an. Da man sich in gewohnter Art und Weise noch von jedem verabschiedet und evtl. kurz Informationen austauscht, nahm sich ein Beagle die Zeit, die in praktischer Nasenhöhe hängenden Taschen zu beschnuppern.  Prompt wurde man fündig, und machte sich an die "Arbeit".

 

Flink wurde das Objekt der Begierde aus der Handtasche gezogen und

ratzeputz war das eingewickelte Fleischstück, das eigentlich einem Artgenossen zugedacht war, samt Papier im Maul und im Magen des/der Fündigen verschwunden.

Die Beaglebesitzer nebst Essensinhaber hatten keine Chance auf Rückgabe und konnten nur zusehen wie die letzten Fleischstücke samt Papier verschlungen wurde.

Für Wilma begann das Wanderjahr gut!! Sichtlich gestärkt trat sie zufrieden mit ihren Besitzern den Heimweg an...

 

 

Alfred Egger

 

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Landesgruppe Baden-Württemberg im BeagleClub Deutschland e.V.