ONLINE SEIT 1999 Letzte Aktualisierung 01.09.2026
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Beaglewochenende in Obergünzburg / Allgäu vom 17.09.2026 bis 20.09.2026

Zum geplanten Beagle-Wochenende in Obergünzburg / Allgäu, organisiert von Familie Stocker & Beagle Mia, trafen sich insgesamt 13 Teilnehmer mit ihren Beagle, sowie unser altbekannter non Beagle Benny. Im Gasthof „Gfällmühle“ war unter dem Stichwort „Beagleclub“ ein entsprechendes Kontingent an Zimmern reserviert. Anreisetag war der Donnerstag, 17.09.2026.

Ankunftstag

Am Donnerstag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr trafen die angemeldeten Teilnehmer so nach und nach im Gasthof ein.
Die Ersten saßen bereits im Restaurant bei einem kühlen Getränk. Auch wurde Bekanntschaft mit dem Haushund geschlossen. Einigen Beagles war dieser jedoch nicht sonderlich sympathisch, sodass auch in den folgenden Tagen, dieser äußerst misstrauisch beäugt wurde und dies teilweise auch lautstark bekundet wurde. Beagle im Rudel -typisch- keiner weiß warum, aber alle machen mit. So erging es auch anderen Gästen, die sich mit ihren Hunden in die Gaststube getrauten.
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Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und sich erfrischt hatten,
traf man sich vor dem Gasthof. Zuerst wurden alle Teilnehmer von Thomas und Gabi begrüßt, bevor man zu einer ersten Einlaufrunde, unter Führung von Thomas, vor dem gemeinsamen Abendessen startete.

Die erste Runde führte direkt vom Gasthof über ein kurzes Stück Landstraße, dann ging es vorbei an einem alten Hof mit der einzigartigen Hausnummer 1. Weiter ging es über Felder und Wiesen, sowie in Teilen durch den Wald. Das Wetter und die Temperatur zeigten sich von der besten Seite. Bei der etwa zweistündigen Wanderung wurde die Zeit für einen ergiebigen Informationsaustausch innerhalb der Teilnehmer als auch der Vierbeiner genutzt. Der Weg Rundweg führte zurück zum Ausgangspunkt. Anschließend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen. An diesem Tag war im Restaurant ein Grillabend, mit einem reichhaltigen Salat Buffet und weiteren leckeren Beilagen angesagt.

Wettertechnisch hatten Gabi und Thomas anscheinend vorgesorgt. Ein herrliches sonniges Wochenende mit sommerlichen Temperaturen war vorhergesagt.

Erster Tag

Nach einem ausgiebigen Frühstück war der Treffpunkt zur Wanderung vor dem Gasthof um 10.00 Uhr anberaumt. Thomas gab eine Vorschau über den Streckenverlauf der geplanten Route. Die Wanderung führt in großer Runde um den Elbsee. Ausgangspunkt war der Parkplatz am Restaurant Elbsee. Hierzu war eine Anfahrt mit dem Auto von rund 20 Minuten erforderlich. Alle, sowohl die Beagle und die Zweibeiner, waren in Wanderlaune und wir starteten unter der Führung von Thomas. 

Zunächst führte uns der Wanderweg mit einem leichten Anstieg am Campingplatz am Elbsee vorbei. Der Weg verlief, teils am Waldrand, durch eine sehr schöne Naturlandschaft und sehr gut ausgebauten Wegen, auch in Teilen durch den Wald.

Nach einem Rechtsbogen wanderten wir auf dem „Schwäbisch-Allgäuer-Weitwanderweg. An dieser Stelle gab es die Möglichkeit sich für eine etwas verkürzte Wegstrecke, rund 6-7 km anstelle rund 11 km, zu entscheiden. Drei Teilnehmer mit zwei Beagle wählten die kürzere Wegstrecke. Der gemeinsame Treffpunkt zum Zwischenstopp und kurzer Pause war die Jause Station Seealpe. Da die Trennung der Wegstrecke auf freiem Feld erfolgte schaute Beagle Mia, geführt von Frauchen Gabi, traurig zum Herrchen, der sich für die längere Strecke entschieden hatte. Nach rund 200 m entschied sich der Beagle, dass er lieber die Strecke mit Herrchen laufen wollte und machte sich lautstark bemerkbar. Wer könnte einem lautgebenden Beagle mit traurigem und mahnendem Blick an Frauchen widersprechen…?. Nachdem die Leine fallengelassen wurde, rannte der Vierbeiner freudig querfeldein über die Wiese zu seinem Herrchen.

Die Wegstrecke führte entlang an Wiesen und in Teilen durch den Wald. Ab und zu kamen wir den Ufern des Elbsee sehr nahe. Aufgrund des schönen Wetters war die Aussicht hervorragend und man sah bis ans andere Ufer. Am Waldrand konnten wir zwei Rehe beobachten. Just des Weges kam eine Bank und wir nahmen dies zum Anlass eine kleine Rast einzulegen.

Entlang am Waldrand auf der einen und schilfbewachsener Uferlandschaft auf der anderen Seite ging es dann weiter. Hier kamen wir direkt in ein Moorgelände mit Schilfbewuchs, das über einen schmalen Brettersteg begangen werden musste.  Nach mehreren hundert Metern kamen wir wieder auf festem Boden. Der Weg führte entlang eines Gehöftes, mit weidenden Kühen in abgesperrten Bereichen. Natur pur!

Nun kamen wir unserem Zwischenziel, der Seealpe, ein beliebtes Ausflugslokal mit gemütlichem Rastplatz für Wanderer und Radfahrer, näher. Hier konnten wir uns bei einer gemütlichen Brotzeit, aus dem kulinarischen Angebot der Hütte stärken.

Nachdem die Wanderer, mit der kürzeren Wegstrecke sich bereits gestärkt und erholt hatten, traf nun auch der Teil der Wanderer, die die längere Wegstrecke gewählt hatten, ein. Eine Rast mit Stärkung unter freiem Himmel bei super Wetter, hatten sich alle Zwei- und Vierbeiner verdient.

Nach erholter Pause und Stärkung und somit wiederkehrender Energie war bei einigen der Drang groß, das letzte Drittel des Wanderweges anzutreten.

So machten sich die erste kleine Gruppe wieder auf den Weg. Es ging weiter über gut begehbare Feldwege, dann ein kurzes Stück durch ein kleines Waldgebiet. Ab und an begegnete man auf dem Weg Traktoren oder anderen Wanderern/Spaziergängern.

Die breiten gut begehbaren Wanderwege führten über Wiesen und durch Waldschneisen, übergehend von einem breiten Weg in einen schmalen Pfad zwischen Waldrand und Wiese. Es ging vorbei, im Gänsemarsch, an dichtem Schilfbewuchs, sodass Zweifel an der Richtung des Weges aufkamen. Ein prüfender Blick auf die WanderApp bestätigte jedoch die Richtigkeit des Pfades. Erstaunlicherweise führte der schmale Weg durch das Gebüsch direkt auf den Parkplatz des Hotels, auf dem unsere Autos standen. Nun waren wir erleichtert, unser Ziel nach rund 8 km und ca. 4,5 Stunden inclusive der Pause auf der Seealpe, als erster Trupp erreicht zu haben. Die zweite Gruppe folgte dann etwas später nach ca. 12 km Wegstrecke. Geschafft!

Im Gasthof angekommen, erst mal aufs Zimmer, unser Beagle sofort ins Körbchen, kurzer prüfender Blick, dann lang ausgestreckte Dehnübungen und Augen zu. … es war eine herrliche Wanderung. Alle freuten sich nun auf ein gutbürgerliches Abendessen im Wintergarten des Gasthofs. Die abwechslungsreiche Speisekarte beinhaltete eine Vielzahl heimischer und nationaler Gerichte der feinen bürgerlichen Küche. Das gute Abendessen und gesellige Beisammensein, weckte die Lebensgeister, sodass der Abend in heiterer Atmosphäre ausklang.

Zweiter Tag

Am zweiten Tag traf man sich nach dem Frühstück zur nächsten Wanderung wieder um 10.00 vor dem Gasthof. Alle, auch die Beagle waren erholt, so hatte es zumindest den Anschein, und waren voller Vorfreude. Thomas gab eine Vorschau über den Streckenverlauf der geplanten Gfällmühlrunde mit Blick auf die Alpen. Kurz nach dem Start, diesmal vom Parkplatz des Gasthofes, führte der Weg durch einen Mischwald, weiter am Waldrand und Wiesen vorbei. Auch am zweiten Tag zeigte sich das Wetter von der schönsten Seite, wobei die Wege durch den Wald für eine leichte guttuende Abkühlung sorgten.

Auf den Wiesen waren Kühe zu beobachten, die in Ruhe weideten und nur kurz den Kopf hoben um die Wanderer und deren Vierbeiner beobachteten. Nach einiger Zeit verließen wir den Wald und es ging überwiegend über Wiesenwege. Hier gelangten wir auf die Zubringerstraße zum Ort Reichholz, der wir eine kurze Strecke folgen mussten.

Da die Mittagssonne sich nun bei Mensch und Hund bemerkbar machte, waren alle erleichtert, als wir uns wieder dem Wald näherten. Die Kühle des Waldes erfrischte und wir gingen nun wieder in Richtung Ausgangspunkt. Nachdem wir nun das Gehöft Hofmanns erreicht hatten, das oberhalb der Gfellmühle lag, waren es noch rund 30 Minuten bis zum Gasthof. Nach rund 3,5 Stunden hatten wir die ca. 8,5 km bewältigt und waren froh, sich in den Zimmern oder auf der schönen Terrasse des Gasthofes ausruhen zu können.

Am Abend konnten wir uns wieder die Köstlichkeiten aus Küche im behaglich eingerichteten Restaurant mit Wintergartenflair munden lassen. Die Vierbeiner machten es sich, wie bereits Tradition, unter oder neben den Tischen, in Teilen auf ihren Deckchen gemütlich. Den Haushund und andere Vierbeiner stets im Blick.

Dritter Tag

Beim gemeinsamen Frühstück, am heutigen Abreisetag, machte Thomas noch das Angebot, eine Wanderung zur Teufelsküche zu unternehmen. Die meisten der Teilnehmer war interessiert, einige wenige traten nach dem Frühstück den Heimweg an.
 

Zum Ausgangspunkt der Wanderung, ein Wanderparkplatz war eine Anfahrt von ca. 20 Minuten erforderlich. Nach dem Eintreffen am Parkplatz ging es zunächst, wie bereits angekündigt, ein gutes Stück über Wurzeln und Gestein bergauf. Kein Vergleich zu den in den Vortagen ebenen Wanderwegen. Nach dem Anstieg führte der Weg zu mehreren, hausgroßen, zusammenstehenden Felsbrocken. Um die Felsen herum sowie zwischendurch schlängelte sich ein begehbarer Pfad. Die Teufelsküche von Obergünzburg, besteht aus einer beeindruckenden Ansammlung haushoher Felsabbrüche, die den Hang ins Günztal hinabgestürzt sind. Aufgrund ihrer Größe und Anzahl ranken sich um diesen düsteren Ort auch Sagen. Eine davon ist eine alte Legende über eine Familie, die dort ihr Essen kochte und auf tragische Weise umkam.

Nach hinreichender Inaugenscheinnahme dieser Felsformationen und ihrer Geschichte auf den Informationstafeln, ging es wieder des Weges zurück. Animiert durch so viel Natur, kam eine Teilnehmerin auf die Idee, doch dies zu einer Baumumarmung zu nutzen. Über die Wirkung ist uns bislang nichts bekannt. :)

Nachdem wir uns wieder auf dem Parkplatz einfanden, verabschiedeten wir uns. Nun war das „Beaglewochenende Allgäu“ zu Ende und wir machten uns auf den Nachhause Weg.

Es war ein wirklich sehr schönes Beaglewochenende. Die Kombination, schöne Wanderungen, schöner Gasthof mit sehr gutem Essen, schönes Wetter und nicht zu guter Letzt sehr viel Spaß mit guter Unterhaltung klingt nach Wiederholung.

Kurzum es war einfach super!!

Nochmals ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam, Gabi und Thomas, Mia nicht zu vergessen, die uns über die Tage sehr sicher und zuverlässig durch das wunderschöne Allgäu geführt haben.

 

Alfred Egger

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Landesgruppe Baden-Württemberg im BeagleClub Deutschland e.V.